Mord per Computer

Ein wahnsinniger Thriller!

Mord per Computer

Beschreibung

Matthias Harms ist ein ganz normaler Medizinstudent, der plötzlich im Mittelpunkt einer Mordserie steht.
Alle Opfer haben scheinbar keinerlei Berührungspunkte, bis auf die äußerst ungewöhnliche Art
ihres Dahinscheidens. Die Menschen, die er am meisten liebt, geraten nun in akute Lebensgefahr.
Die Polizei hält ihn für den Hauptverdächtigen und eine spannende Flucht nimmt ihren Lauf.

Die ISBN-Nr. lautet: 9 783837 042276

Leseprobe

Inspektor Marten wartete mit weiteren elf Personen auf den Beginn der Exekution. Mehrere Monate hatte er sich diesen Moment sehnlichst herbeigewünscht. Wie oft hatte er sich diesen Augenblick in seinen Tagträumen schon ausgemalt. Heute würde der Massenmörder, den er weit über ein Jahr gejagt hatte, seiner gerechten Strafe zugeführt werden. Doch die Wirklichkeit war schrecklich ernüchternd. Eine kleine Schar Demonstranten suggeriertem jedem, der das Tor des Staatsgefängnisses passieren mußte, mit Anti-Todesstrafen-Parolen ein schlechtes Gewissen. Einige wenige Journalisten, die sich abmühten für die Siebenuhrnachrichten noch schnell ein Interview zu bekommen und die in erhöhte Alarmbereitschaft versetzte Wachmannschaft ergänzten das Szenario zu einem düsteren Bild der Endzeitstimmung. Es war kurz vor halb sechs Uhr morgens. Bald würde Huge Stevenson in Begleitung von zwei Polizisten, einem Arzt, dem Gefängnisdirektor und einem Priester die Todeszelle betreten. Den Inspektor fröstelte. Es war seine erste Hinrichtung. Normalerweise war es nicht üblich, daß der Beamte der den Verbrecher festgenommen hat, bei der Ausführung des Todesurteils beiwohnen durfte. Bei ihm hatte man aufgrund seiner guten Kontakte zum Gouverneur eine Ausnahme gemacht. Doch langsam war sich Inspektor Marten nicht mehr so sicher, warum er überhaupt hierher gekommen war. Vielleicht hatten ihn Rachegedanken geleitet oder wollte er nur sicher gehen, daß er die Mordakte Huge Stevenson auch wirklich schließen konnte? Nur eine Glasscheibe trennte den Zuschauerraum und die Todeszelle wo der zum Tode verurteilte sein Leben lassen würde. Sie machte auf die Zeugen ironischerweise den Eindruck, als handele es sich um ein ganz normales Zimmer in einem städtischen Krankenhaus. Die Wände und die Decke war in einem hellen Grün gestrichen. In einer Ecke des Raumes stand ein Tisch auf dem ein Stethoskop und ein EKG ordentlich angeordnet waren. Eine Arzttasche lag halbgeöffnet auf dem Boden. Nur die Liege mitten im Raum, die mit Arm und Fußfesseln versehen war, und die beiden Leitungen durch die später die Injektionen ihren Weg zum Körper des Verurteilten suchen würden, machten diesen Eindruck ein wenig zu nichte.

Die Zeugen hielten den Atem an, als sich endlich die Tür öffnete und die kleine Prozession den Raum füllte. Der Gefängnisdirektor baute sich vor Huge Stevenson auf. Der Massenmörder wirkte auf alle Beteiligten sehr ausgeglichen und ruhig. Der Inspektor meinte sogar ein feines Lächeln auf dem Gesicht des Massenmörders zu sehen...

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